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Wenn Essen mehr können soll.

Proteine, Longevity und neue Erwartungen an Lebensmittel

Neue heristo-Studie: Generationenbarometer Gesundheit auf dem Teller

Ernährung als Schlüssel für Gesundheit und Lebensqualität

Essen soll heute mehr können als satt machen und gut schmecken. Es soll Energie geben, gesundes Altern unterstützen, Muskeln erhalten, den Darm stärken und gleichzeitig in einen oft hektischen Alltag passen.

Das neue heristo Generationenbarometer „Gesundheit auf dem Teller“ zeigt, wie wichtig Ernährung für das persönliche Wohlbefinden geworden ist: 74 Prozent der Menschen in Deutschland sehen einen großen Einfluss der eigenen Ernährung auf ihre Gesundheit. 69 Prozent versuchen sogar, ihre Gesundheit stärker über Lebensmittel als über Medikamente zu beeinflussen.

 

 

Gleichzeitig zeigt die Studie eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Alltag: Nur 45 Prozent fällt es leicht, sich im täglichen Leben gesund zu ernähren. Genau hier entstehen neue Herausforderungen – und Chancen für die Lebensmittelbranche.

Begleitet wurde die Studie vom Ernährungsforscher Prof. Dr. Tilman Grune und Spitzenkoch Holger Stromberg.

Download-Link zur Studie

Alle Ergebnisse im Detail zum Download

Facts & Figures

Die wichtigsten Zahlen der Studie

74%

verstehen, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf die Gesundheit hat.

66%

würden eher proteinreiche Alltagslebensmittel kaufen als zusätzliche Proteinpräparate.

69%

versuchen, Gesundheit stärker über Lebensmittel als über Medikamente zu beeinflussen.

76%

sehen Ernährung als wichtige Rolle für gesundes Altern.

Die Fachsicht

Zwei Perspektiven auf Ernährung

und

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Prof. Dr. Tilman Grune 

Ernährungsforscher und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung
Prof. Dr. Tilman Grune ist Universitätsprofessor für Physiologische Chemie und Zelluläre Biochemie an der Fakultät Chemie der Universität Wien und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung.
Er beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Auswirkungen Ernährung auf das Altern hat.

„Gesundheit beginnt für die meisten Menschen auf dem Teller – Vertrauen und Natürlichkeit entscheiden über ihre Ernährungswahl.“

und

Holger Stromberg

Spitzenkoch, Rezeptentwickler und Ernährungsexperte
Holger Stromberg, geboren 1972 in Münster, wurde das Kochen buchstäblich in die Wiege gelegt.
Er wuchs im elterlichen Gasthaus auf und wollte nie etwas anderes werden als Koch und Gastgeber. Mit 23 Jahren erarbeitete er sich als jüngster Koch Deutschlands einen MichelinStern.
Als Präsident der Köchevereinigung „Junge Wilde e.V.“ revolutionierte er die avantgardistische Foodszene in Deutschland. Zehn Jahre lang (bis 2017) begleitete Holger Stromberg im DFB-Betreuerstab als Ernährungsexperte und Koch die deutsche Fußballnationalmannschaft.
Um sein Wissen, die Kraft und den Stellenwert von guter, gesunder und genussvoller Ernährung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, gründete der Food-Visionär und Ernährungs-Querdenker die STROMBERG* Consulting GmbH und berät als Nutritionist Unternehmen aller Art.

"Die Zukunft gesunder Ernährung beginnt dort, wo Genuss auf Gesundheit trifft – ohne Verzicht, ohne Überforderung."

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Bewusste Ernährung gewinnt an Bedeutung

Die Ergebnisse der Studie

 
 
 
1. Lebensmittel statt Medikamente

Ernährung wird zum Hebel für Gesundheit
Viele Menschen wollen Gesundheit nicht erst dann beeinflussen, wenn sie krank sind. Sie setzen früher
an: beim Essen. 74 Prozent sagen, dass Ernährung einen großen Einfluss auf die Gesundheit hat.
69 Prozent versuchen, Gesundheit stärker über Lebensmittel als über Medikamente zu beeinflussen.
Gleichzeitig fällt es nur 45 Prozent leicht, sich im Alltag gesund zu ernähren.
Das ist die zentrale Ambivalenz, die in der Studie zum Ausdruck kommt.

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2. Protein bedeutet je nach Alter etwas anderes

Performance für die Jungen, Erhalt für die Älteren
Die Gen Z verbindet Protein besonders stark mit Sport, Sättigung, Regeneration und Abnehmen.
Bei den Babyboomern steht stärker der Muskelerhalt im Alter im Vordergrund. Damit ergeben sich unterschiedliche
Kommunikationslogiken: Energie und Performance für jüngere Zielgruppen, Kraft und Beweglichkeit für ältere.

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3. Protein ist mehr als ein Sportthema

Alltagsküche schlägt Shake
Protein ist im Mainstream angekommen. 49 Prozent sagen: Protein ist für sie mehr als ein Sportthema.
66 Prozent würden eher proteinreiche Alltagslebensmittel kaufen als zusätzliche Proteinpräparate.
Das spricht für eine Food first Logik. Die Menschen interessieren sich für Protein, wollen es aber mehrheitlich über normale Lebensmittel aufnehmen.

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4. Das sichtbare Ziel dominiert

Gewichtsreduktion bleibt der stärkste Treiber
Wenn Menschen ihre Ernährung gezielt verändern, steht Gewichtsreduktion klar vorn.
60 Prozent nennen sie als Ziel. Danach folgen mehr Energie, sportliche Leistung, Verdauung und Darmgesundheit
sowie besserer Schlaf. Auffällig ist der hohe Wert für besseren Schlaf bei den jüngeren Befragten.

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5. Vertrauen ist die wichtigste Währung

Ärzte schlagen Influencer
Je stärker Ernährung mit Gesundheit verbunden wird, desto wichtiger wird Vertrauen.
Ärzte und Apotheker sind mit 53 Prozent die vertrauenswürdigsten Informationsquellen. Soziale Medien und Influencer erreichen nur 14 Prozent. Werbung von Herstellern liegt noch niedriger.

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6.Longevity ist kein Seniorenthema

Gesund alt werden beginnt früh
Ernährung spielt für gesundes Altern aus Sicht der Mehrheit eine wichtige Rolle. 40 Prozent sprechen
von einer sehr großen, 36 Prozent von einer eher großen Rolle. Das Thema ist nicht auf ältere Menschen beschränkt. Auch Jüngere verbinden Ernährung mit Fitness, Schlaf und einem stabilen Immunsystem.

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7. Nicht länger leben. Besser leben

Was gesundes Altern wirklich bedeutet
Gesundes Altern wird vor allem mit geistiger und körperlicher Fitness verbunden. 78 Prozent nennen geistig fit bleiben, 77 Prozent körperlich fit bleiben, 64 Prozent mobil bleiben und 62 Prozent hohe Lebensqualität. Es geht also nicht nur um Lebensdauer, sondern auch um Lebensqualität.

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8. Nicht um jeden Preis

Produktversprechen brauchen Bodenhaftung
Die Studie zeigt klare Grenzen der Zahlungsbereitschaft. Natürliche Zutaten sind das stärkste Argument, gefolgt von gesundem Altern, weniger Zucker, hohem Proteingehalt und Darmfreundlichkeit. Gleichzeitig akzeptieren viele Verbraucher für Gesundheitsnutzen nur moderate Aufpreise.

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9. Der Aufpreis bleibt begrenzt

Gesundheit allein reicht nicht
Die meisten Befragten würden für ein Produkt mit überzeugendem gesundheitlichem Zusatznutzen
höchstens bis zu 5 Prozent mehr zahlen. Höhere Aufpreise werden deutlich seltener akzeptiert. Das setzt klare
Leitplanken für Positionierung, Innovation und Kommunikation.

 

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Fazit

Zusammenfassung

Wenn Essen mehr können soll

Das Generationenbarometer Food verdeutlicht: Ernährung ist zu einem zentralen Bestandteil
des persönlichen Gesundheitsverständnisses geworden. Die Menschen wollen nicht nur gut
essen. Sie wollen Lebensmittel, die sie in ihren Gesundheitszielen unterstützen.
Doch die Studie zeigt auch die Grenzen. Verbraucher wollen keine überkomplizierten Konzepte,
keine reinen Supplementwelten, keine überhöhten Preise und keine Versprechen, die
mehr behaupten, als das Produkt leisten kann.
Die große Chance liegt deshalb nicht in lauten Gesundheitsclaims.
Sie liegt in besseren Lebensmitteln: verständlich, bezahlbar, genussvoll, vertrauenswürdig und
alltagstauglich.

 

Download-Link zur Studie

Alle Ergebnisse im Detail zum Download

Sie interessieren sich für die Studie „Generationenbarometer: Gesundheit auf dem Teller“ der heristo aktiengesellschaft? Dann kontaktieren Sie uns.

 
Studienleitung

Jörn Leogrande
Bereichsleiter Corporate Communications & Innovation
Parkstraße 44 – 46
49214 Bad Rothenfelde

Phone: +49 5424 299 485
E-Mail: JLeogrande@heristo.com

heristo.
The quality group.

heristo aktiengesellschaft
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